Lassen Sie sich inspirieren

Einige von uns finden Inspiration, wenn sie Neues entdecken. Andere wiederum finden sie in der Stille. Wir sind der Sache genauer auf den Grund gegangen und haben uns mit dem Starfotografen Sven Sindt unterhalten. Dieser Blogartikel besteht aus zwei Teilen: Interview und Tipps für mehr Inspiration im Alltag!

Udo Lindenberg, Axel Milberg, Mesut Özil oder Dave Gahan von Depeche Mode. Er hatte sie alle vor der Kamera! Doch was inspiriert eigentlich den Fotografen? Wir sind mit Sven Sindt zum Interview in seinem Lieblingscafé verabredet, in dem (natürlich) Fotos von ihm hängen.

Es ist ein warmer Nachmittag im September. Er erscheint wie immer gut gelaunt und in Schwarz gekleidet. Wir nehmen Platz, bestellen uns einen Kaffee und schon geht es los mit der ersten Frage...

©Copyright Sven Sindt ©Copyright Sven Sindt

Drei gute Dinge, die dir heute passiert sind?

  • Mittagsschlaf
  • Jobzusage
  • Interview mit (dir) Luxaflex®

Drei Worte, die dich beschreiben?

  • Fotograf
  • Kiel
  • Chaot

Was inspiriert dich?

Es gibt so Vieles. Ob Fotografen oder Musik. Überall finde ich Inspiration. Sogar auf meiner Lieblingsinsel Fanö, auf der eigentlich so gut wie nichts zu finden ist. Ich brauche den Perspektivwechsel.

Der bringt mich immer und überall auf neue Gedanken. Aktuell denke ich über ein "Gap Year" mit meiner Familie nach. Einfach mal für ein Jahr etwas Neues an einem neuen Ort wagen und die Perspektive verändern.

©Copyright Sven Sindt ©Copyright Sven Sindt

Wen möchtest du persönlich treffen?

Den Fotografen Jürgen Teller und den Sänger Nick Cave. Am liebsten beide gleichzeitig zum Daydrinking.

Wohin führt dich deine nächste Reise?

Die führt mich im Herbst nach Fanö.

Das nützlichste Objekt, das du besitzt?

Auch nach langem Überlegen fällt mir leider nichts anderes ein, als mein Mobiltelefon.

Worüber könntest du den ganzen Tag sprechen?

Über (meine) Ideen.

Wo ist dein Happy Place?

Ganz klar: auf Fanö!

Welche drei Gewohnheiten machen dein Leben besser?

Nicht mehr zu rauchen, Bildbände zu lesen und professionelles Kochen.

Wo tankst du Energie?

Am Meer.

©Copyright Sven Sindt ©Copyright Sven Sindt

Was möchtest du neu lernen?

Bevor ich Fotograf geworden bin, habe ich mich sehr für Innenarchitektur/Interior Design interessiert. Neulich dachte ich an ein Fernstudium, um noch mal tiefer in das Thema einzutauchen.

Was kannst du mir beibringen?

Verstehst du Kunst? Nein? Dann kann ich dir das beibringen.

Welche Zeit interessiert dich? Vergangenheit oder Zukunft?

Spannend ist die Zukunft. Die Vergangenheit ist ja schon Geschichte. Ich möchte gerne sehen, wie es meiner Familie 2072 geht. Was machen die Kinder und wie geht es diesem Planeten?

Warum bist du kreativ?

Wie alle Kreativen möchte auch ich etwas machen, was bleibt, wenn ich mal nicht mehr da bin. Natürlich bin ich auch wegen der Anerkennung kreativ. Mir selbst auf die Schulter zu klopfen, liegt mir nicht.

Was du schon immer mal sagen wolltest:

Ich möchte wirklich gerne einen Spielfilm drehen. Am liebsten einen Weihnachtsfilm. Ich liebe diese Filme, die man jedes Jahr wieder gerne schaut.

Nach einer Stunde trennen sich unsere Wege wieder. Sven Sindt zeigt mir die Fotos im Café. Das mit dem Fischer auf Fanö hat es mir angetan.

Wir verabschieden uns, lachen und laufen in verschiedene Richtungen.

Photo by Aziz Acharki on Unsplash Photo by Aziz Acharki on Unsplash

Auf der Suche nach Inspiration

Das Interview hat uns inspiriert. Sie auch? Natürlich kann man nicht jeden Tag eine kreative Person treffen und sich mit ihr austauschen. Gibt es eine Möglichkeit mehr Inspiration in den Alltag einzubauen? Ja! Wir haben ein paar Anregungen für Sie:

Photo by Max Saeling on Unsplash Photo by Max Saeling on Unsplash

Sei offen für Neues

Versuche den Tag anders zu starten. Putze die Zähne mit der nicht-dominanten Hand und lies anschließend ausgerechnet den Zeitungsteil, den du sonst immer gleich zur Seite legst. Tipp: Bilder z.B. in der Zeitung um 180 Grad drehen und nur so lange anschauen, bis das Gehirn versucht, das Motiv zu erkennen.

Beschäftige dich mit einem Thema, das dir völlig neu ist und lese einen Artikel darüber. Versuche ein Bild mit der nicht-dominanten Hand zu malen oder sieh dir einen Film in einer Fremdsprache an.

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Der Weg ist das Ziel

Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen. Starte morgen und wähle, wenn möglich einen anderen Weg zur Arbeit. Aber dabei soll es nicht bleiben. Steig vom Auto auf ein Fahrrad um, und nehme bewusst wahr, wie sich deine Wahrnehmung bereits auf dem Weg zur Arbeit verändert.

Falls du nicht auf das Auto verzichten kannst, verändere den Radiosender und höre einen, den du sonst nie hörst. In der Firma angekommen, nutze die Treppe statt des Aufzugs.

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Gewohntes neu entdecken

Du kennst jeden Winkel? Warte ab, nimm dir ein wenig Zeit, durchwandere das Bürogebäude und entdecke Neues. Du wirst staunen! Die perfekte Gelegenheit, um ein Gespräch mit einem Kollegen zu beginnen, mit dem du dich sonst nie unterhältst. Iss mittags ein Gericht, dass du noch nie bestellt hast und gehe unbedingt anschließend eine kleine Runde spazieren.

Am Arbeitsplatz hast du die Möglichkeit, deinen Blickwinkel zu verändern, in dem du dein Desktop neu sortierst oder den Bildschirmhintergrund veränderst. Gehe mal zu einer anderen Zeit nach Hause oder nimm dir spontan einen Tag frei, besuche ein Museum oder spaziere durch die Stadt.

Luxaflex® Luxaflex®

Trau dich!

Zunächst ein ganz einfacher Tipp: Besuche den Wochenmarkt, schließe die Augen und nimm deine Umgebung mit allen Sinnen wahr. Lass dir Zeit! Jetzt folgt eine Anregung, für die man etwas Mut braucht: Sprich einen fremden Menschen auf der Straße an, bitte ihn um Rat. Frage ihn zum Beispiel, nach seinem Lieblingscafé, oder einer Buchempfehlung. Für Fortgeschrittene: Lade ihn zum Kaffee ein!

Also, seid mutig! Und denkt euch weitere Aktionen aus, die euch dabei helfen, euren Blickwinkel zu verändern.